Jupfi-Versprechenswochenende

Ende Juni stand das Jupfi-Versprechenswochenende an. Die Hütte war gebucht, die Autos gepackt, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Zwar war kein Regen angekündigt, dafür sollten die Temperaturen auf über 40 Grad steigen und selbst nachts kaum unter 28 Grad fallen. Kurzerhand wurde also umgeplant: Statt auf die Hütte ging es in die nähere Umgebung, damit wir zwischendurch ins Freibad gehen und die Nacht im angenehm kühlen Gemeindehaus verbringen konnten. Davon ließen sich die Jupfis aber nicht davon abhalten, ein großartiges Wochenende zu erleben!

Auf einer Wiese in Holzgerlingen wurde kurzerhand eine Jurte aufgebaut und das Wochenende in der „Wildnis“ verbracht. Bereits am Freitagabend starteten wir mit der Vorbereitung auf das Versprechen. Bei einer Schiffsreflexion durfte sich jeder überlegen: „Welche Rolle habe ich eigentlich in unserer Gruppe?“ und sich entsprechend auf einem Schiff einordnen. Natürlich durfte auch der Spaß nicht zu kurz kommen, sodass wir den Abend mit einigen spannenden Runden Werwolf ausklingen ließen.

Auch der Samstag stand ganz im Zeichen des Versprechens. Gemeinsam gingen wir Fragen nach wie: „Was macht einen Jungpfadfinder eigentlich aus?“ und „Warum bin ich ein Jupfi?“ Nach so vielen philosophischen Gedanken kam der Freibadbesuch genau zur richtigen Zeit. Im ziemlich vollen Holzgerlinger Freibad wurde gerutscht, Wassermelone gegessen und sich ausgiebig abgekühlt.

Zurück auf der Wiese wurde es dann ernst: Die Versprechen mussten geschrieben werden. Anschließend bauten wir die Jurte fix wieder ab, packten den Bus und machten uns auf den Weg zu den Feldern, wo das Versprechen stattfinden sollte. Begleitet vom Feuerwerk zum Independence Day der Panzerkaserne Böblingen legten schließlich fünf Jupfis ganz feierlich ihr Versprechen vor ihrer Gruppe ab.

Im Anschluss ging es mit einer nächtlichen Fahraktion noch schnell zurück nach Klemens, wo wir im angenehm kühlen Gemeindehaus übernachten und von den Erlebnissen des Tages träumen konnten. Am nächsten Morgen wurden natürlich noch die Zelte geputzt, bevor es schließlich nach Hause ging.

Und damit ging ein abenteuerliches, und ein bisschen anders als geplantes Wochenende auch schon zu Ende.

 

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