Wir sind derzeit auf dem Sommerlager und versuchen euch hier auf dem Laufenden zu halten. (Wenn es mal etwas ruhiger auf der Homepage ist, keine Sorge; Dann haben wir einfach zu viel Spaß und genießen lieber die gemeinsame Zeit, als am Laptop zu sitzen 😉 )
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11.08. 2025
Heute war Kindermitbestimmungstag. Das bedeutet, die Kinder haben die Leitung übernommen und uns geweckt, das Programm gestaltet und das Essen geplant. So kam es, dass wir heute alle eine Stunde länger geschlafen haben. Erholt konnten wir also frühstücken und dann eine Runde Capture the Flag spielen. Team Grün und Team Blau klauten sich dabei gegenseitig Halstücher mit vollster Motivation, bis es Mittagessen gab.
Nachmittags gab es dann noch eine Runde Räuber und Gendarm. Das Abendessen kochten die Teilnehmer selbst: Es gab Caesar Salad, Hot Dogs und Mousse au Chocolat als Nachtisch.
Jetzt genießen wir unseren letzten richtigen Abend am Lagerfeuer, denn morgen steht schon unser Abbau an.
09. & 10.08.2025
Am Samstag stand ein Besuchertag an, wir freuten uns also sehr, als morgens einige ehemalige Mitglieder unserer Leiterrunde auf den Platz kamen. Diese durften direkt die Rover unterstützen, die an dem Morgen das Programm stemmten, während die Leiter eine Zwischenreflexion machten. Die Teilnehmer beliefen einen Postenlauf und konnten bei verschiedenen Stationen Teamwork unter Beweis stellen. Danach hatten wir uns das Salatbuffet alle redlich verdient.
Nachmittags stand unser beliebter Handels- und Tauschtag an. Bei diesem werden Bohnen zur Währung, und jeder kann sich durch Angebote Bohnen verdienen, um sie anderswo wieder auszugeben. Luxuriös schlürften wir also KiBas, aßen Stockbrot, schrieben Briefe und malten Henna-Tattoos. Gemütlich ging das Programm in Ich-Zeit, Duschen und Lagershop über. Abends sangen wir in der Jurte.
Aber dann plötzlich… wurde die Nachtwanderung ausgerufen. Nach nervösem Tumult machten sich die Mutigsten von uns – die Wölflinge – auf den Weg, gefolgt von den anderen Gruppen. Die Leiter erschraken mit voller Seele, leider bekamen wir beim anschließenden Tschai das Feedback, dass wir überhaaaaupt nicht gruselig waren. Da es spät wurde mit den Bettgehzeiten, durften am nächsten Tag alle ausschlafen.
So starteten wir den Sonntag mit einem Brunch. Bis 12 Uhr trödelten langsam immer mehr Leute ein, denen es in ihren Zelten zu heiß wurde. Der Morgen wurde genutzt, um zu regenerieren, nochmal zu besprechen, welcher Leiter am ungruseligsten war, und Pancakes zu schnabulieren.
Nachmittags gab es dann ein Geländespiel. Passend zu unserem Motto mussten an verschiedenen Stationen Aufgaben auf Zeit erledigt werden – je weniger Zeit, desto besser –, allerdings konnten gute Zeiten geklaut werden… Abends gab es dann Spätzle mit Linsen und Saitenwürstchen. Lecker.
Morgen ist Mitbestimmungstag. Gerade wurden schon zwei Kinder als morgige Tagesleitung gewählt, und in einer gemeinsamen Kinderrunde wird gerade das Programm für morgen geplant – und wie man uns Leiter am grausamsten wecken kann. Wir bleiben gespannt, wie unser morgiger Tag in der Zukunft, wo die Kinder an der Macht sind, verlaufen wird.
07. & 08.08.2025
Gestern hatten wir einen Sporttag. Nach einem stärkenden Haferschleim zum Frühstück ging es also los, und wir sind zum Gelände der Forsthochschule gelaufen. Dort gab es nämlich eine perfekte Thèque-Wiese! Nach diesem 20-minütigen Spaziergang ging es los. Mit Aussicht wurde Ball um Ball geschlagen. Wie immer waren die Teams totaaaal unfair, aber bei Thèque bleibt die Stimmung trotzdem supi.
Nachmittags gab es Stationen wie Spikeball, Wikingerschach und Indiaca. Parallel mussten Wös und Jupfis ihre Zelte aufräumen (war auch bitternötig), denn diese mussten noch einmal versetzt werden, weil ein Nachbar gepöbelt hat. Mit Singen am Lagerfeuer ließen wir den Tag ausklingen.
Heute Morgen veranstalteten wir eine Ruderregatta. Fünf Teams konnten sich in den Kategorien „Allgemeinwissen“, „Zeitreise“, „Pfadi-Wissen“, „Spiel und Sport“ und „MeNuK“ messen. Wir waren alle nicht soo gut, aber woher soll man auch wissen, in welchem Land der 11-Meter erfunden wurde oder das Frauenwahlrecht zuerst eingeführt wurde??
Außerdem hat es heute 31 Grad, weshalb wir einen freien Nachmittag haben und eine Wasserrutsche aufgebaut haben. Gerade ist der Lagershop offen, und es werden fleißig Postkarten verkauft. Vielleicht bekommt ihr ja bald Post?
Jetzt freuen wir uns alle auf das Chili con Carne heute Abend und darauf, dass es ein bisschen kühler wird (ja, das ist ein Luxusproblem, das Wetter ist toll).
06.08.2025
Heute startete unser Lager richtig, da gestern die letzten Gruppen auf den Platz gekommen waren. Nach gestrigem gemeinsamen Zelte aufbauen und singen ging es dann heute ans Eingemachte. Die Essplätze mussten aufgebaut werden. Fleißig übten alle Knoten, bunden ihre Zweibeine und schlugen Pinne. Bis Mittag standen zwei von vier Plätze. Keine wirklich gute Quote aber immerhin. Nachmittags hatten wir aber keine Zeit weiterzubauen, denn mit der Zeitmaschine waren wir heute aus versehen ins viktorianische London gereist und gemeinsam mit Sherlock Holmes mussten wir einen Mordfall in einem Theater lösen. Die Teilnehmergruppen schlenderten von Charakter zu Charakter über den Platz und mussten mit geschickten Fragen die wahre Geschichte zusammenpuzzeln. Wer heute Abend am Lagerfeuer den Fall am besten auflösen kann, wird sich später zeigen. Abgeschlossen wird der Tag heute mit einem Snackabend. Gerade können schon Popcorn, über dem Feuer zubereitete Sandwiches, Schokoküsse in Brötchen und Wraps verspeist werden. Wir sind super glücklich mit dem Wetter (seit gestern) und genießen die Zeit mit Spiel und Spaß auf einem wirklich schönen Platz!
03.08. – 05.08.2025:
Da unser Sommerlager in Rottenburg am Neckar stattfindet, haben unsere Stufen die alljährliche 3-Tages-Tour genutzt, um zu Fuß zum Lagerplatz zu gelangen.
Wie es ihnen unterwegs erging? Das erzählen die Gruppen am besten selbst:
Tourbericht der Wös:
Liebe Eltern,
heute ging unsere Wölflingstour los und dann, wenig später, konnte keiner mehr laufen. Wir sind hohe Berge hochgelaufen (Leiter fragen: „Welche Berge?“), haben Schafgeräusch gehört und sie versucht nachzumachen. Dann sind wir in eine Sackgasse gelaufen. Dann sind wir endlich in Holzgerlingen bei dem Gemeindehaus der Pfadis angekommen. Da haben wir ein Spiel gespielt – das Tauschspiel. Da muss man Sachen ertauschen. Gruppe 2 hatte eine Melone und Gruppe 1 einen Ventilator und noch weitere Sachen. Gruppe 2 ist im Kreis gelaufen.
Dann haben wir gekocht, dann haben wir gegessen. Es gab Nudeln und Melone. Und dann sind wir ins Bett gegangen.
Als wir am nächsten Tag morgens aufgewacht sind, haben wir Fotos von den schlafenden Leitern gemacht. Wir haben Ronja nicht gefunden (lag unter dem Tisch). Wir haben Tischkicker gespielt und den Ball verschossen. Dann hat ein Team gewonnen. Dann gabs Frühstück, wir haben Zähne geputzt und alles eingepackt.
Wir sind losgelaufen, es hat geregnet und unsere Rucksäcke wurden nass 🙁 also sind wir Bus gefahren. Der Fahrer hat uns nicht reingelassen, weil wir so viele waren, der zweite aber schon. Wir sind an einer schönen Stadt vorbeigelaufen (Bebenhause) aber dann mussten wir einen steilen Berg hoch. Der Berg hat nicht geendet. Dann endlich, am Bergende, war eine Bank. Dort haben wir dann Mittag gegessen (mittlerweile hat es nichtmehr geregnet).
Dann sind wir in Tübingen endlich angekommen. Langsam sind unsere Füße und der Ventilator schwer geworden.
Wir sind zur Schlüsselübergabe gelaufen, die war bei einer Ausstellung. Wir haben uns so für die Ausstellung interessiert, dass wir reingegangen sind. Es gab ein Schattentheater und ein maschinelles, „echtes“ Herz.
Nun sind wir zum Gemeindehaus von Tübingen gegangen und haben erstmal ausgeräumt und gekickert, während ein Teil einkaufen war. Dann kamen blöderweise die Pfadis, weil sie keinen Schlafplatz gefunden haben. Zum Abendessen gab es mega leckere Pizza (mit Paprika und Pilzen, was alle nicht mochten). Danach mussten wir spülen und putzen.
Am letzten Tag sind wir ganz früh aufgewacht aber mussten ganz lange leise sein, weil die Pfadis noch geschlafen haben. Also haben wir ganz leise Werwolf gespielt. Von Tübingen sind wir ein bisschen Regio gefahren und sind den Rest gelaufen. Wir sind als erste Gruppe (abgesehen von den Rovern, aber die waren schon früher da) auf den Platz gekommen.
Tourbericht der Jupfis:
Am Sonntag liefen wir um circa 11:30 Uhr los und haben ein wenig zu unserem Schlafplatz gebraucht. Es war ein Schrebergarten von einem anderen Pfadi. Am nächsten Tag sind wir mit Regen aufgewacht und haben unsere Tour fortgesetzt. Wir durchquerten den Schönbuch. Eine nette Frau ließ uns in einem Rohbau schlafen. Am selben Abend grillten wir lecker und spielten mit Ziegen, Hühnern und Katzen. Wir trainierten sogar mit einem Flächensuchhund.
Am Morgen wanderten wie zum Lagerplatz. Auf dem Weg fanden wir einen Garten mit vielen außergewöhnlichen Tieren, zum Beispiel Kängurus, Rehen, Enten, Schwänen, Capybaras und Truthänen. Es gab sogar Babywölfe und einen Luchs (alle in einem Gehege). Mit reichlich Verspätung kamen wir an.
Eure Jupfis
Tourbericht der Pfadis:
Wir haben uns am Samstag um 10:00 Uhr bei Sankt Klemens getroffen. Dabei erschien Rafael später (40 Minuten). Am Ende rettet uns das den Tag, dazu später mehr. Als wir gewandert sind, haben wir nach circa 8 Kilometern eine Mittagspause gemacht. Nach leckerem Brot mit Aufstrich ging unsere Reise weiter. Wir liefen Kilometer weit durch den Wald. David hat gesagt, dass wir nur bergab gehen, nachdem wir den 100sten Berg überquert haben. Auf dem Weg fing es an zu regnen. Wir liefen weiter. Nach großem Anstieg gab es eine 1-stündige Pause mit Kartenspielen. Nach einer weiteren Zeit wandern entdeckten wir Hirsche in einem Naturgebiet. Nach einem langen Wandertag kamen wir in Bebenhausen an. Wir fragten im Kloster nach, doch ohne Erfolg. Am Ende wurden wir zufällig von einem früheren Pfadi aufgegabelt. Dieser versorgte uns sehr mit Essen, Trinken, Zelt, Eis und Müsli und Honig für den Morgen. Abend saßen wir noch alle zusammen und fielen dann müde ins Bett.
Am nächsten Morgen hat es stark geregnet, sodass wir nicht raus konnten. Als es endlich aufgehört hat zu regnen konnten wir essen. Dann sind wir nur 8 Kilometer gelaufen. Wir sind den Jakobsweg gelaufen. Dann wollten wir zu den Pfadfindern Tübingen, aber niemand war da, obwohl wir das abgesprochen hatten. Dann sind wir erstmal ins Freibad. Wir sind dann trotzdem zu ihnen gegangen. Später haben wir im Park Ravioli gemacht.
Am nächsten Tag ist den Leitern aufgefallen, dass wir von dort wo wir geschlafen haben nicht 5 sondern 11,5 Kilometer zum Lagerplatz laufen mussten. Also wollten wir mit dem Zug fahren, aber die Gruppe hat die Leiter aufgeregt. Deshalb mussten wir laufen, außer eine Person, da diese krank war, obwohl die Person laufen wollte. Auf dem Weg haben ein paar Kinder die Kekse weggegessen, weil sie genervt waren 11,5 Kilometer später kamen wir am Lagerplatz an.
Tourbericht der Rover:
Unsere Tour startete mit der Zugfahrt nach Tübingen. Dort angekommen, bezogen wir zunächst ein Gemeindehaus und legten unsere Koffer ab. Danach ging es direkt weiter: Erst gingen wir für das Vesper am nächsten Tag einkaufen, dann hatten wir eine kleine Pause, in der wir entspannt ein paar Spiele spielten. Anschließend gingen wir noch Döner essen.
Am Abend wurde es dann nochmal richtig spaßig: Wir spielten eine besondere Version von Monopoly, die nur mehr oder weniger gut funktionierte und uns viel Gelächter und spannende Runden bescherte. Ebenso wie das Partyspiel BAM!
Am nächsten Morgen schnürten wir unsere Wanderschuhe und machten uns auf den Weg zu einem Badesee – insgesamt eine etwa 11 Kilometer lange Wanderung. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit, weshalb wir zwar am See Rast machten, dort aber nicht badeten. Stattdessen genossen wir unser Mittagessen mit Vesper und Wassermelone und ließen Steine über das Wasser springen.
Am Nachmittag erreichten wir schließlich unseren Lagerplatz. Dort wurden wir herzlich von der Vortour empfangen und gemeinsam genossen wir ein Abendessen. Die Vortour verabschiedete sich bald darauf – und wir blieben zusammen mit Jacob alleine auf dem Platz zurück.
In den darauffolgenden Tagen standen vor allem Aufbau und Vorbereitung auf dem Programm: Zelte aufbauen, einen Essplatz errichten, Einkäufe erledigen – kurz: den Lagerplatz fit machen fürs Hauptlager. Es waren ruhige, produktive Tage mit einer guten Portion Lagerstimmung.
Das Sommerlager findet unter dem Motto „Der Pfad der Zeit – Jagd durch die Jahrhunderte“ statt:
In unserer Lagergeschichte reisen Vera Vortex, Professor Pendulum und der tollpatschige Timmy mit einer Zeitmaschine durch verschieden Epochen, denn die Gründung der Pfadfinder ist in Gefahr. Dabei geraten sie in verrückte Abenteuer – vom viktorianischen London bis zur Zukunft, in der die Kinder an der Macht sind… schaffen wir es nach 1907 um den Bösewicht aufzuhalten?
