Roverway 2018

Acht Rover und zwei Leiter sind gerade in den Niederlanden auf dem Roverway.
Wir versuchen Updates und Bilder hier hochzuladen.

Ein kleines Update direkt aus den Niederlanden. Wir sind gestern nach 7 Stunden Zug und Bus fahren in Den Haag auf dem Vorlager des deutschen Kontinents angekommen. Gemeinsam mit über 100 Rovern, Roverleiter und Staffs haben wir den ersten Tag in Den Haag verbracht und uns einige Sehenswürdigkeiten und auch den Strand angeschaut. Morgen geht es in der Früh auf die Auftaktveranstaltung an den Strand von Den Haag, wo wir dann auch übernachten. Am Dienstag geht es dann auf die Paths. Wir versuchen die Seite auf dem laufenden zu halten.

Tag 1 – Path 25, Adrian, Joel, Lilli, Nils, Sara
Nachdem wir eine Nacht am Strand von den Haag verbracht hatten, brach unser Patrol Böblingen 2 früh auf, um nach Tilburg zu fahren. Gemeinsam mit Patrols aus UK, Portugal, Spanien, Irland, Frankreich, Zypern, Italien und einem Gast aus Südafrika fuhren wir in den südlichen Teil der Niederlande. Die niederländischen Organisatoren (Pathleaders), brachten uns in ihrem örtlichen Truppheim unter und über den Tag lernten wir uns beim gemeinsamen Spielen und Essen kennen. In Tilburg und Umgebung war Code Red ausgerufen, eine durchgehende Hitzewelle und unser Lichtblick war der 200m entfernter wohlklimatisierter Einkaufsladen, den wir mehrmals besuchten. Den Abend beendeten wir bei einem knackig delicous Abendschmausi.

Tag 2
Am Mittwoch krempelten wir kurzerhand den Tagesplan um. Geplant war ursprünglich den Tag in Tilburg auf Schnitzeljagd zu verbringen. Wir entschieden uns dafür ins Freibad zu gehen und dort gemeinsam mit den anderen Trupps Abkühlung zu suchen. Die Schwimmbecken, drei rasante Wasserrutschen und der Eisstand taten das Übrige. Am Abend wurden wir vom französischen Trupp bekocht und sangen gemeinsam mit Spaniern und Niederländern ein Liedchen vor dem Essenfassen. Danach folgte der wohl längste Fahrradkorso den man sich vorstellen kann. Bis alle mit den Tandems und Single Bikes zurechtkamen und wir starten konnten, brauchte es eine kleine Weile. Wir steuerten zur Tilburgse Kirmes, die mit 2,5 Millionen Besuchern in 10 Tagen jährlich als die größte Kirmes in ganz Holland zählt. Jede Menge moderne Fahrgeschäfte, Fressbuden und Musik bescherten uns einen schönen, anstrengenden Abschluss des Abends.

Tag 3
Den dritten Tag ließen wir sehr gemütlich angehen und machten erst spät Frühstück. Am Morgen war bis zum Mittagessen, das der italienische Trupp vorbereitete, freies Program eingeplant. Nach dem Essen stiegen wir wieder auf die Fahrräder und radelten eine längere Tour zu einem Kletterwald, in dem wir bis Abends blieben. Dort hatten wir auf mehreren Kletterrouten, die etliche Geschicklichkeitsprüfungen eingebaut hatten viel Spaß. Auf den Zip-Lines rasten wir zwischen den Bäumen hindurch und auf den Plattformen in max. 12 Meter Höhe hatte man einen Blick über die gesamte Anlage. Auf dem Rückweg sind wir am wohlklimatisierter Jumbo Einkaufladen vorbei gefahren und haben uns mit Snacks für den nächsten Tag eingedeckt. Im Truppheim der Tilburger „Scouting Groenwoud“ angekommen, warteten bereits ein Teil des portugiesischen Trupps mit Essen auf uns. Im Anschluss gab es eine große Duschaktion und den Abend verbrachten wir damit das Truppheim aufzuräumen und wieder herzurichten.

Tag 4
Rasante Achterbahnen und eine liebevoll gestaltete Märchenwelt warteten am vierten Tag auf uns gefahren und erkundet zu werden. Wir standen früh auf, um in den Efteling Freizeitpark zu gehen. Da die Höchsttemperatur 36° Grad betragen sollte, waren wir mit viel Wasser und jeder Menge Snacks ausgestattet. Leider setzte die Hitze auch ein paar der Attraktionen zu und wenn die Sonne zu intensiv schien, standen wir hin und wieder vor geschlossenen Bahnen. Die Abkühlung bei der Fahrt mit einer der Achterbahnen und auch den Wasserattraktionen kam wie gerufen. Letztendlich konnten wir so gut wie jedes Fahrgeschäft testen und entschieden uns dafür, dass die Achterbahn Baron, die spannendste und das Phantasieschloss die schönste Fahrt ist. Nach dem gemeinsamen Abendessen bei einer der Frittenbuden, schauten wir uns zum Abschluss eine spektakuläre Wassershow, mit 30 m Fontänen und Feuereffekten an. Der Bus holte uns nach dem Parkbesuch wieder ab und wir fuhren in das nächste Truppheim von einem der NL Pathleadern. Bei den Pfadfindern „Scouting Garcia Moreno Groep“ nächtigten wir unter freiem Himmel und hofften den Blutmond sehen zu können, was leider nicht klappte, da es zu bewölkt war.

Tag 1 – Path 70, Alex, Coralie, Luisa, Nina, Sarah

Am ersten offiziellen Abend des Roverways gab es eine tolle Eröffnungsfeier am Strand von Den Haag. Nach einem sehr tollen Sonnenuntergang ging es dann ins Bett. Zum Glück mussten wir nicht so früh aufstehen und konnten noch etwas die Sonne genießen (ja, wir haben alle Sonnenbrand, hier hat es jeden Tag mindestens 30°C). Mit viel Sand im Gepäck machten wir dann gemeinsam mit Patrols aus Israel, Portugal, Griechenland, Norwegen, Österreich und den Niederlanden auf den Weg nach Mariahoeve in den Nordosten der Niederlande. Dort angekommen bauten wir unsere Zelte auf, lernten verschiedene Spiele aus den verschiedenen Ländern und aßen am Ende Gegrilltes.

Tag 2:

Heute stand für uns eine soziale Aktion an. Wir haben der Forstverwaltung geholfen ein Feld von kleinen Tannen zu befreien, sodass die einheimischen Pflanzenwelt wieder eine Chance hat zu wachsen. Anschließend ging es noch an einen wunderschönen Baggersee, an dem wir das gute Wetter genießen konnten. Auf dem Heimweg genossen wir noch ein Kaltgetränk um danach frisch gestärkt zusammen mit den Griechen und Norwegern für den Rest zu kochen. Abends wurde dann noch gespielt. Leider dürfen wir auf Grund der Hitzewelle in Holland kein Lagerfeuer machen, was doch sehr fehlt.

Tag 3

Am heutigen Morgen mussten wir früh aufstehen, denn auf dem Programm stand ein Besuch in einem Deportationslager an. Wir fuhren dort mit einem Traktorwagen hin und konnten auf der Fahrt das Wetter genießen. Am Lager angekommen, schauten wir ein Film an, bei dem es um die Geschichte des Lagers ging. Es war sehr interessant zu erfahren, wie die Geschichte der Juden in den Niederlanden von statten ging. Auch Anne Frank war übrigens in dem Lager. Nach einem Rundgang und einer Führung, hatten wir noch eine spannende Diskussion zu dem Thema und alle Kontingente erzählten Geschichten über den zweiten Weltkrieg und was sie in der Schule oder daheim davon mitbekommen haben. Besonders die Erzählungen der Israeliten wurden mit Spannung verfolgt. Abends wurde dann nach dem Essen mal wieder gespielt.

Tag 4

Auf den heutigen Tag haben wir uns besonders gefreut. Zu Fuß ging es in einen nahegelegenen Funpark. In diesem absolvierten wir einen Zirkel mit Bogenschießen, klettern, Kanu Polo und Hindernisslaufen. Der Park hatte aber noch mehr zu bieten und so konnten wir noch bisschen die Zeit dort genießen. Das Abendessen bereiteten heute die Israelis vor und da heute Sabbat ist, sprachen sie auch die typischen Gebete. Wegen des Blutmondes und der Mondfinsternis verschoben wir das Abendprogramm und schauten uns lieber das Spektakel an.

Start des Maincamps

Am Sonntag begaben sich alle 4500 Teilnehmer auf den Weg nach Zeewolde, wo das Maincamp stattfindet. Dafür würden wir mit Bussen von unseren Paths abgeholt, die einen früher, die anderen später. Nach dem Zelt aufbau trafen wir uns alle wieder im deutschen Foodhouse, in dem wir endlich mal wieder deutsches Brot essen konnten. Am Abend fand noch eine zweite Eröffnungsveranstaltung statt, bei dem auch die roverband wieder spielte. Nach der Veranstaltung konnte noch in der Deutschen Disko gefeiert oder in der silent Disco getanzt werden.

Am Montag gingen dann die Workshops los. Jeder Teilnehmer bekommt hier die Chance an unterschiedlichsten Programmpunkten mitzumachen und den Weg zu sich selbst zu finden. Abends würde gemeinsam in den Paths noch gekocht und danach wieder bis spät Party gemacht.

Auch am Dienstag gab es wieder viele Workshops zu entdecken. So haben wir zum Beispiel auf Früchten Klavier gespielt oder Halstuchringe aus dem 3D-Drucker hergestellt. Wie eigentlich jeden Tag war es sehr heiß und so wurden auch einige Pausen eingelegt um Wasser und Schatten zu tanken. Zum Abendessen traf man sich wieder mit seinem Path um gemeinsam zu Kochen und zu Essen. Am heutigen Abend stand die Rover Party an, an der wir leider nicht wirklich teilnehmen konnten, da das Essen machen leider nicht so funktioniert hat, wie es sollte. In der Nacht konnten noch in den verschiedenen Foodhouses Kaltgetränke oder Snacks genossen oder wieder Party gemacht werden.

Heute war der letzte komplette Tag des Roverways. Bei erneut drückender Hitze gab es ein großes Planspiel an dem alle teilnehmen hätten können. Effektiv haben sich viele eher für das Ausschlafen und Reden entschieden. Alle die mitgespielt hatten, konnten an der perfekten Welt, „Rovertopia“, mitbauen und mitgestalten. Erneut gab es am Abend eine Veranstaltung, auf dem auch die Roverband, eine Coverband und ein DJ-Duo auftraten. Davor gab es Essen von verschiedenen Foodtrucks, bei dem man Glück oder auch Pech haben konnte.

Nach einer erneut langen Partynacht ging es dann am Donnerstag wieder nach Hause. Für den Großteil der Rover und die beiden Leiter geht es am Freitag dann direkt aufs Stammes Lager.

Selbstverständlich wird das Recht am eigenen Bild respektiert. Sollte sich jemand auf einem Foto wiederfinden und damit nicht einverstanden sein, bitten wir umgehend um Kontaktaufnahme, damit wir das Bild entfernen können.

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